MIETE

Bezahlbare Mieten

Das wollen alle
Wohnen muss bezahlbar bleiben.
Das macht die AfD
Hat jeden Vorschlag zur Mietpreisbremse im Bundestag abgelehnt und steht laut DGB klar aufseiten der großen Wohnungskonzerne.
STEUERN

Entlastung für die, die es brauchen

Das wollen alle
Entlastung für kleine und mittlere Einkommen — nicht für Millionäre.
Das macht die AfD
Will die Vermögensteuer nicht reaktivieren und die Erbschaftsteuer abschaffen. Die ZEW-Analyse 2025 zeigt: Einkommen bis 40.000 € profitieren gar nicht. Der ZEW-Forscher nennt die AfD „keine Kleineleutepartei, sondern eine der Besserverdienenden".
ARBEIT

Faire Löhne und starke Tarifverträge

Das wollen alle
Faire Löhne, starke Tarifverträge, das Recht sich zu wehren.
Das macht die AfD
Lehnt Tariftreuegesetze ab (in Sachsen-Anhalt Forderung, sie „unverzüglich abzuschaffen"). Wollte die Ausweitung des Streikrechts verhindern und forderte, Langzeitarbeitslose zu unbezahlter Arbeit zu verpflichten.
PFLEGE

Gute Pflege im Alter — die Doppelfalle

Das wollen alle
Dass im Alter jemand da ist, der pflegt. Gute Pflege, würdig, erreichbar. Schon heute fehlen bundesweit rund 110.000 Pflegekräfte.
Das macht die AfD
Es gibt nur zwei realistische Wege — die AfD lehnt beide ab. Bessere Bezahlung: stimmte am 24.10.2019 gegen das Pflegelöhneverbesserungsgesetz. Anwerbung aus dem Ausland: lehnt sie „grundsätzlich" ab. Ihr Gegenkonzept würde den Notstand sogar vergrößern — kein Plan, nur ein Feindbild.
DAS URTEIL

Eine Partei, die hält, was sie verspricht

Das wollen alle
Eine ehrliche Partei, die hält, was sie verspricht.
Das macht die AfD
Unabhängige Institute urteilen: „soziale Rhetorik, neoliberale Praxis" (Otto-Brenner-Stiftung). Die „Kleine-Leute"-Forderungen bleiben „überwiegend Worthülsen". In der Sozialpolitik stimmt die AfD häufig mit den Marktradikalen (Rosa-Luxemburg-Stiftung).
ENERGIE

Bezahlbare Energie und eine Zukunft mit Strom

Das wollen alle
Bezahlbare, sichere Energie. Unabhängig von Diktatoren. Strom, der auch morgen noch fließt.
Das macht die AfD
Die AfD beantragte im Bundestag, das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das Klimaschutzgesetz und das Windflächen-Bedarfsgesetz ersatzlos zu streichen. Sie stimmte gegen vereinfachte Genehmigungen für Solar- und Windanlagen (Juli 2025). Sie beantragte sogar eine Grundgesetzänderung gegen das Klimaneutralitaetsziel. Fünf Anträge gegen die Energiewende - alle vom Bundestag abgelehnt (131 zu 443 Stimmen).
SICHERHEIT

Sicherheit fuer Frauen

Das wollen alle
Dass Frauen sicher leben. Schutz vor Gewalt, genug Frauenhausplätze, Hilfe die ankommt. Jede zweite Nacht stirbt in Deutschland eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner.
Das macht die AfD
Die AfD stimmte 2021 gemeinsam mit der CDU/CSU gegen Anträge für mehr Frauenhausplätze und die Umsetzung der Istanbul-Konvention. Beim Gewalthilfegesetz (Januar 2025) enthielt sie sich. Ihre einzige Antwort auf Gewalt gegen Frauen: Zuwanderung stoppen. Für Frauenhäuser, Beratungsstellen, Prävention hat sie keinen einzigen Vorschlag.
RENTE

Eine Rente, die vor Armut schuetzt

Das wollen alle
Im Alter nicht arm sein. Eine Rente, die zum Leben reicht - nicht zum Überleben. In Ostdeutschland betrifft Altersarmut besonders viele Frauen.
Das macht die AfD
Die AfD will das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung koppeln - das heisst: länger arbeiten. Die Grundrente für Geringverdiener lehnt sie ab. Ihr Steuerkonzept (ZEW-Analyse) entlastet Spitzenverdiener, nicht Rentner mit kleinen Bezügen. Und ihre Ablehnung ausländischer Pflegekräfte trifft genau die, die im Alter auf Pflege angewiesen sind.
DAS MUSTER

Wer erzeugt hier eigentlich die Probleme?

Das wollen alle
Dass sich jemand um die echten Probleme kümmert. Pflege, Rente, Löhne, Zusammenhalt. Dass Politik Loesungen sucht, statt Schuldige.
Das macht die AfD
Die AfD kümmert sich nicht um Probleme - sie erzeugt neue. Sie schürt Angst vor Fremden, statt Pflegekräfte zu sichern. Sie spaltet Nachbarschaften, statt Löhne zu erhöhen. Sie redet über Feindbilder, waehrend die Rente schrumpft. Jede Stunde, die Deutschland über Abschiebungen streitet, ist eine Stunde, in der nicht über Rente, Miete und Pflege geredet wird. Das ist kein Zufall - das ist die Strategie.
EXTREMWETTER

Extremwetter stoppen, nicht leugnen

Das wollen alle
Dass Extremwetter nicht die Ernte zerstört, der Keller trocken bleibt und das Haus versicherbar ist. Dass jemand was tut, bevor es schlimmer wird. Dafür muss man kein Grüner sein - das will jeder, der ein Haus, einen Hof oder eine Familie hat.
Das macht die AfD
Die AfD leugnet das Problem. Ihr energiepolitischer Sprecher Steffen Kotré behauptete bei Markus Lanz, es gebe "keine wissenschaftliche Grundlage" für eine Zunahme von Extremwettern. Klimaforscher Mojib Latif nannte das live "Fake-Behauptungen" und "dummes Zeug". Die AfD beantragte im Bundestag fünfmal, alle Klimaschutzgesetze ersatzlos zu streichen - sogar das Klimaneutralitaetsziel im Grundgesetz wollte sie kippen. Kein Plan gegen Dürre, kein Plan gegen Hochwasser, kein Plan für die Landwirtschaft. Nur: "Gibt es nicht."
SPRITPREISE

Bezahlbar tanken

Das wollen alle
Bezahlbare Preise an der Tankstelle. Nicht jede Fahrt zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Arzt durchrechnen muessen. Gerade auf dem Land, wo es keine Alternative zum Auto gibt, entscheiden Spritpreise über den Alltag.
Das macht die AfD
Die AfD feiert seit Jahren Donald Trump als Vorbild. Trump versprach, die Energiepreise zu halbieren. Tatsächlich hat sein Krieg gegen den Iran den Rohölpreis zeitweise um bis zu 80 Prozent nach oben getrieben — von rund 70 auf 126 Dollar pro Barrel (Brent, April 2026). An der Zapfsäule stiegen die Benzinpreise um über ein Drittel auf den höchsten Stand seit Jahren. Die iranische Blockade der Straße von Hormus — ein Fünftel der weltweiten Ölexporte — treibt die Weltmarktpreise, auch an deutschen Tankstellen. Dazu der Verdacht auf Insiderhandel: Reuters enthüllte, dass Unbekannte kurz vor Trumps Iran-Ankündigungen über 7 Milliarden Dollar auf Ölpreisschwankungen wetteten und dreistellige Millionengewinne einstrichen. Das US-Handelsministerium ermittelt. Das Muster: Trump erklärt die Waffenruhe für beendet — Ölpreis springt. Dann „bittet Teheran um Gespräche" — Preis fällt. Jemand kassiert bei jeder Schwankung. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Als Reporter ihn mit den Rekordpreisen konfrontierten, sagte Trump wörtlich: „Every time we hit Iran, oil goes up a little bit. That's all." Das ist das Vorbild der AfD: Krieg anzetteln, die Preise hochtreiben, an der Börse kassieren — und wenn die Leute an der Zapfsäule bluten, achselzuckend „that's all" sagen.
KORRUPTION

Korruption ist kein Einzelfall — es ist das System

Das wollen alle
Ehrliche Politik. Dass Steuergelder bei den Menschen ankommen, nicht in den Taschen von Politikern und ihren Freunden verschwinden.
Das machen ihre Vorbilder
Die AfD feiert Politiker als Vorbilder, die wegen Korruption vor Gericht stehen, verurteilt sind oder ihr Land ausplündern: Trump — 34-fach verurteilt. Le Pen — Fußfessel wegen Veruntreuung von EU-Geldern (Juli 2026). Netanyahu — Korruptionsprozess seit 2020 plus IStGH-Haftbefehl. Orbán — systematische Zweckentfremdung von EU-Milliarden, Transparency International stuft Ungarn als Kleptokratie ein. Putin — der „Putin-Palast", Panama Papers, systematische Bereicherung. Bolsonaro — angeklagt wegen Unterschlagung und Geldwäsche. Farage — 5 Millionen Pfund nicht deklariert, Geld von verurteiltem Geldwäscher angenommen. Das Muster: Wer Macht ohne Kontrolle ausübt, greift zu. Immer.
TRANSPARENZ

Wer aufgeflogen ist, schafft die Kontrolle ab

Das wollen alle
Wissen, was die Regierung tut. Transparenz. Das Recht zu fragen. 130.000 Menschen haben über FragDenStaat 330.000 Anfragen gestellt — und Skandale aufgedeckt, die sonst im Verborgenen geblieben wären.
Das macht die Regierung
Am 2. Juli 2026 beschloss der Koalitionsausschuss (Merz, Dobrindt, Spahn, Klingbeil), das Informationsfreiheitsgesetz de facto abzuschaffen. Wer künftig fragen will, braucht ein „berechtigtes Interesse", zahlt zehntausende Euro Gebühren und bekommt geschwärzte Namen. 129 Organisationen warnen vor dem „schwersten Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der Bundesrepublik". Und wer treibt es voran? Genau die, deren Skandale durch das IFG aufflogen: Spahn — Maskenaffäre, 29 Firmenkontakte über sein Büro. Amthor — Augustus-Intelligence-Lobbyaffäre, sein Brief wurde per IFG öffentlich. Jetzt ist er Verhandlungsführer für die Abschaffung. Reiche — Kumpelei mit Milliarden-Konzernen. Wegner — ließ in Berlin das IFG kastrieren, nachdem die CDU-Fördermittelaffäre (3,4 Mio. € rechtswidrige Vergabe) aufgedeckt wurde. Selbst Trump tastet den US-amerikanischen Freedom of Information Act nicht an. Die CDU geht weiter als Trump.
ITALIEN

Meloni — Mafia im Apparat, Justiz unter Beschuss

Das wollen alle
Dass Regierungen sauber arbeiten und sich an Gesetze halten. Dass nicht die Justiz angegriffen wird, wenn sie Fehlverhalten aufdeckt.
Das macht die sog. neue Rechte
Italien unter Meloni: Die Staatsanwaltschaft Rom ermittelt gegen Meloni persönlich wegen Beihilfe und Veruntreuung (Almasri-Affäre — sie ließ einen vom IStGH gesuchten libyschen Geheimdienstchef frei statt ihn auszuliefern). Ihr Justizstaatssekretär musste zurücktreten, weil er mit der Tochter eines Mafioso eine Restaurantgesellschaft betrieb. Ihre Tourismusministerin wird wegen schweren Betrugs ermittelt. Melonis Justizreform — die Kritiker als Angriff auf die unabhängige Justiz sahen — wurde per Referendum im März 2026 vom Volk gekippt. Das Muster ist immer dasselbe: Erst Kontrollen abschaffen, dann zugreifen, dann die Aufklärer angreifen.